EKORU
Vom 10. Juni bis zum 30. Dezember 2018 zeigen wir die Ausstellung EKKORUM, kuratiert vom bildenden Künstler Christian Vind. Die Ausstellung wird im gesamten Museum zu sehen sein und umfasst ausschließlich Werke aus den Sammlungen der Künstler. Werke von Willumsen können Sie stattdessen hier erleben: Arkens Ausstellung „JF Willumsen – Farben und Streifen“ bis zum 13. Januar 2019.

„Nur wenige wissen, dass das JF Willumsens Museum neben den Werken des Künstlers selbst auch eine große Sammlung älterer europäischer Kunst, Antiquitäten, Ikonen und Gemälde seiner Zeitgenossen beherbergt – insgesamt etwa 2000 Objekte.“
Willumsen stellte sich diese Sammlung in seinem imaginären Museum als ein Echo-Raum und nannten es einen „Anhang“ oder eine Ergänzung. Als das Museum 1957 eröffnet wurde, war Willumsens Sammlung fertiggestellt und in einem Lagerhaus verstaut. Nur wenige Male in den letzten sechzig Jahren wurde ihr besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Mit „EKKORUM. Thorvaldsen, Willumsen. Jorn und ihre Sammlungen“ betrachten wir die Sammlung mit neuen Augen und stellen Verbindungen zu ausgewählten Teilen der Sammlungen von Bertel Thorvaldsen (1770–1844) und Asger Jorn (1914–1973) her. Allen drei Künstlern gemeinsam ist ihr fast schon manischer Aufbau umfangreicher Kunstsammlungen von Nordeuropa bis Ostasien und ihr Wunsch, diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
EKKORUM wurde vom bildenden Künstler Christian Vind kuratiert. Die Ausstellung ist im gesamten Museum zu sehen und umfasst ausschließlich Werke aus den Sammlungen der Künstler. Willumsens Werke sind noch bis zum 13. Januar 2019 in der Ausstellung „JF Willumsen – Farben und Streifen“ im Arken zu sehen.




Die drei Sammlungen bieten alternative Ansätze zur Frage, welche Bilder und Objekte von Bedeutung sind, und basieren auf einer spielerischen und zugleich forschenden Herangehensweise: Thorvaldsen sammelte deutsche und dänische zeitgenössische Malerei der Romantik mit Kitschmotiven. Willumsen war überzeugt, dass ältere Kunst für die Gegenwart wichtig sei; er erwarb gefälschte Leonardos und Rembrandts und restaurierte die Werke seiner Sammlung mit sichtbaren Übermalungen in seinem eigenen Stil. Jorn sammelte mit dem Ziel, eine persönliche Kunstgeschichte zu schaffen, die sich nicht auf Meisterwerke, sondern auf das Ganze und seinen Kontext konzentrierte.
Die Kriterien für die Aufnahme von Objekten in die „Künstlersammlungen“ sind persönlicher als bei Museumssammlungen, die ihre Ankaufspolitik begründen und auf einem anerkannten Verständnis von künstlerischem und historischem Wert gründen müssen. Die Sammlungen geben Aufschluss über die Kunstauffassung der Künstler und werfen ein neues Licht auf ihre eigene künstlerische Praxis. Gleichzeitig laden sie dazu ein, sich mit anderen auseinanderzusetzen. EKORU Vergessene Künstler, anonyme Werke, Volkskunst und Kopien neu zu betrachten und ohne vorgefasste Meinungen neu zu bewerten, was künstlerisch interessant ist.

Für ihre unverzichtbare finanzielle Unterstützung der Ausstellung und der Forschungsanthologie gilt unser herzlicher Dank der New Carlsberg Foundation, der Augustinus Foundation, der 15. Juni Foundation, der Krogager Foundation, der Knud Højgaard Foundation, der Aage and Johanne Louis-Hansen Foundation, der Oda and Hans Svenningsen Foundation, der Ernst and Vibeke Husmans Foundation, der Beckett Foundation, der Arne V. Schlesch Foundation und dem Supreme Court Attorney L. Zeuthen's Memorial Endowment.
Darüber hinaus möchten wir uns herzlich bei unseren Partnern MTAB Fine Art Shipping, Country Manager Jørgen Jul Jensen und Niels Poulsen von Proventus Grafisk für ihre Unterstützung bei den Arbeitsschildern bedanken.
