Beiseite stellen

Fotografien von Mads Gamdrup und Erik Øckenholt

Beiseite stellen

Mads Gamdrup und Erik Øckenholt stellen neue fotografische Arbeiten in der Gruppenausstellung aus. Beiseite stellen im JF Willumsens Museum. Für die neu entstandenen Werke ließen sich die beiden bildenden Künstler von JF Willumsens interessanter Fotosammlung inspirieren, die er in sogenannten „Ausschnittordnern“ nach Themen wie … kategorisiert und geordnet hatte. MändFrauen, menschliche Rassenog Wasser und Land.

Mads Gamdrups Beitrag zum Projekt umfasst zwölf fotografische Arbeiten, die auf Willumsens fotografischen Bewegungsstudien und deren Integration in die Farbverarbeitung der Gemälde basieren. In seinen Arbeiten untersucht Gamdrup das Verhältnis zwischen physischer Form und der physiologischen Wirkung von Farben auf den Betrachter.

Die Arbeiten sind eine Weiterführung von Gamdrups jüngstem Projekt „Dänemark unter Vorwegnahme“, in dem er mit der Auflösung der Landschaft als Motiv experimentierte, um deren Farben die vibrierenden Konturen des Landschaftsraums zeichnen zu lassen. Gamdrup nahm die Themen Land und Wasser, Architektur, Malerei, Zeichnung, Skulptur und Kinder aus Willumsens Skizzenbüchern als Ausgangspunkt.

Erik Øckenholts Beitrag zur Ausstellung konzentriert sich auf die besondere Herangehensweise an die künstlerische Praxis und das Verständnis des Künstlers für die ihn umgebende Welt. Dies ist ein grundlegender Aspekt in Willumsens Kategorisierung und Klassifizierung des umfangreichen fotografischen Materials. Øckenholts Fotografien bestehen aus einem Fries von sechs Bildern, die sich auf Willumsens Klassifizierungssystem beziehen. Øckenholt hat die folgenden Themen als Ausgangspunkt genommen: Männer, Handwerk, Menschen, Tiere, Menschenrassen und Kvinder.

Die Ausstellung Beiseite stellen Diese Ausstellung ist eine Fortsetzung der zahlreichen Dialogausstellungen, die im J. F. Willumsens Museum über die Jahre hinweg stattfanden und in denen sich zeitgenössische Künstler von Teilen von Willumsens Werk inspirieren ließen. Die vorangegangenen Dialogausstellungen des Museums lenkten die Aufmerksamkeit auf Aspekte von Willumsens Schaffen und künstlerischer Praxis, die in der Kunstgeschichte bisher unberücksichtigt blieben. Diesmal steht Willumsens Sammlung und Systematisierung von Fotografien und Zeitungsausschnitten aus der damaligen Zeit im Mittelpunkt.

Die Ausstellung wird von den Künstlern selbst kuratiert und inszeniert.